Zum Projekt
Nicht nur in den Städten Klagenfurt, Graz und Bozen wird im Winterhalbjahr an
mehr als 35 Tagen der Grenzwert für Feinstaub (PM10) überschritten. Und
allgemein wird dafür als Hauptverursacher der motorisierte Verkehr angesehen,
mit einigem Abstand gefolgt vom Hausbrand.
Im Rahmen des EU-LIFE Projektes KAPA GS (Klagenfurts
Anti PM10 Aktionsprogramm mit Graz und Südtirol)
werden verschiedene
Verursachergerechte Maßnahmen in den Handlungsfeldern MIV-Verminderung/ÖV-Attraktivierung,
Straßenreinigung/Winterdienst und Hausbrand mit Hilfe eines verdichteten
Luftgütemessnetzes und eines Rechenmodells im Echtbetrieb in den beteiligten
Städten getestet und evaluiert. Ziel des Projektes ist es, Maßnahmen zu
finden, die bei dauerhafter Umsetzung zu einer spürbaren Reduktion der
Feinstaubbelastung führen und welche auch auf andere Belastungsgebiete
übertragbar sind.
|